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RLP Research Library Podcast

Ein Podcast der Universitätsbibliothek Wien.

Der Podcast, der von Martin Gasteiner und Martin Forster produziert wird, verfolgt das Ziel Services der Universitätsbibliothek (UB) vorzustellen und zu diskutieren. Darüber hinaus versucht das Format die Verschränkungen von Forschung und Bibliotheken an der Universität Wien genauer zu beleuchten und diesen Prozess zu befördern. In den Gesprächen und Interviews mit ForscherInnen geht es daher im Zentrum um deren Forschung und Forschungsprojekte und was daraus für die Services und Infrastrukturen der Universitätsbibliothek abgeleitet werden kann.

Der Blick auf Forschungsdaten und Forschungsprojekt wird ab und zu durch Gespräche mit Autoren und Autorinnen zu ihren aktuellen Publikationen aufgelockert. Dabei fragt Kollegin Christina Köstner-Pemsel mit.

https://overcast.fm/itunes1512280059/rlp

https://podcasts.apple.com/at/podcast/rlp/id1512280059

RLP028. Archeology in its complexity. A conversation with Naoise MAC SWEENEY

„Meine Forschung konzentriert sich auf die Konstruktion von Identität und kultureller Interaktion. Mein besonderes Interesse gilt der Bildung von Gemeinschaften – nicht nur ihrer physischen Formation durch Landschaft und Architektur, sondern auch ihrer sozialen Formation durch kulturelle Praxis und ihrer konzeptionellen Formation durch die Konstruktion von Identität.“ Naoise MAC SWEENEY

Forschungsschwerpunkte:
– Griechische Migration und „Kolonisierung
– Griechische Gemeinschaften im eisenzeitlichen Anatolien
– Griechische Interaktionen mit dem antiken Nahen Osten
– Landschafts- und Vermessungsarchäologie
– Ethnizität und „Rasse“ in der Antike
– Die Verwendung der Antike im zeitgenössischen politischen Diskurs
Website

Forschungsprojekte:

RLP027. Filmmuseum. Gespräch mit Michael Loebenstein.

Filmmuseum: Das Österreichische Filmmuseum widmet sich seit 1964 der Bewahrung, Erforschung und Präsentation des Mediums Film. Seine Tätigkeiten sind so vielfältig wie das Medium selbst: Das Filmmuseum betreibt ein Kino, bewahrt Sammlungen, ist eine Forschungs- und Bildungsstätte. (…)

Michael Loebenstein übernahm im Jahr 2017 die Funktion des Direktors des Filmmuseums. Zunächst Filmkritiker bei der Wiener Stadtzeitung „Falter“, und Mitbegründer der Fachzeitschrift „kolik.film“ war er ab 2004 im Filmmuseum und betreute dort zahlreiche wissenschaftliche / publizistische Projekte und konzipierte die Vermittlungs- und Forschungsabteilung.
Im Jahr 2011, wurde er als Geschäftsführer des australischen Bundesarchiv für Film, Rundfunk und Tondokumente in Canberra berufen. Seit 2013 steht er überdies als Generalsekretär an der Spitze des Executive Committees der International Federation of Film Archives.

RLP+026.Ein Universitätskrimi. Gespräch mit Karl Vocelka.

In dieser Folge spricht Martin Gasteiner mit dem Historiker und emeritierten Professor für Geschichte Karl Vocelka.

Karl Vocelka hat vor Kurzem seinen ersten Kriminalroman der Dozent und der Tod im Verlag Ueberreuter vorgelegt. Dieser bildet ebenso Gesprächsstoff wie Fragen zu Forschungsthemen, Medien und deren Benutzung als auch die vielfältigen Forschungsinteressen, die breit gefächert sind und sich auch in seiner Publikationsliste abbilden.

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Forschungsgebiete von Karl Vocelka:

* Sozial- und Kulturgeschichte Zentraleuropas in der Frühen Neuzeit
* Eliten- und Frömmigkeitsgeschichte
* Geschichte der Habsburger
* History of Baseball

Links: Welt der Habsburger

RLP025. Die Agenda Open Access. Gespräch mit Andreas Ferus. Aus dem Archiv (2018)

Zur Person Andreas Ferus: er leitet die Bibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien, forscht und lehrt im Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaft, insbesondere zu Open Scholarship/Open Science & Scholarly Communication. Projekte, an denen er derzeit beteiligt ist: „Austrian Transition to Open Access2 (AT2OA2)“, „FAIR Data Austria“, „RIS Synergy“…

RLP024. Perspektiven auf das Osmanische Reich. Gespräch mit Yavuz Köse.

Univ.-Prof. Mag. Dr. Yavuz Köse hat die Professur für Turkologie an der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität inne. Das Gespräch dreht sich um die Struktur des Instituts, seine Forschungsschwerpunkte und laufende Forschungsprojekte. Die Genese seiner wissenschaftlichen Interessen schildert er im Rückgriff auf seine spannende Biografie.

Forschungsschwerpunkte:

* Sozial-, Wirtschafts- und Konsumgeschichte des Osmanischen Reiches und der Türkei
* Umwelt- und Tourismusgeschichte  
* Wissenschaftsgeschichte
* Migrations- und Arbeitergeschichte

https://ucris.univie.ac.at/portal/de/persons/yavuz-koese(09c1ef67-bafe-43e4-8d59-1232847d1090).html

RLP023+. 300 Jahre österreichische Außenpolitik. Ein Gespräch mit Andrea Nasi

Das Gespräch dreht sich um sein eben erschienenes Buch: 300 Jahre österreichische Außenpolitik. Dabei besprechen wir aber auch Themen, die sich im Moment der österreichischen Außenpolitik stellen. Andrea Nasi bringt dabei seine Perspektive auf Österreich und dessen Außenpolitik auf den Punkt und zeigt wie er diese vertritt.

300 Jahre österreichische Außenpolitik - Andrea Nasi

300 Jahre österreichische Außenpolitik 

Europäisch und international:

Andrea Nasi  (Autor)

Verlag: Ibera
978-3-85052-410-0 (ISBN)

Dr. Andrea Nasi, geboren 1977 in Tirana, Albanien, lebt seit 1993 in Österreich.
Er studierte Internationale Betriebswirtschaft an der Universität Wien. Seit 2001 ist er im Bundesministerium für Europäische und internationale Angelegenheiten tätig. Nach Stationen in Amman, Peking und Budapest 2014-2019 leitet er das Österreichischen Vertretungsbüros gegenüber der Palästinensischen Behörde in Ramallah.

RLP022. Oral History. Ein Gespräch mit Albert Lichtblau.

Das Gespräch mit Albert Lichtblau dreht sich um Oral History als Produktion einer Quelle aber auch als Erfahrungsraum unter den Bedingungen von Medienumbrüchen. Wie bereitet sich der Experte auf ein Interview vor, wie sieht das Setting aus und was bedeutet es eine Quelle zu schaffen, die auf unterschiedlichen Ebenen Eindruck machen kann.

Albert Lichtblau, geboren 1954, Studium der Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Wien. Publikationen und Mitarbeit an zahlreichen Forschungsprojekten über Wohnungspolitik, Mieterprotests, die Geschichte von Minderheiten und Zuwanderung, jüdische Geschichte und die Geschichte des Antisemitismus. Von 1987 bis 1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU-Berlin. Danach unter anderem wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Juden in Österreich. Zur Zeit a.o. Univ. Professor am Fachbereich für Geschichte und stellvertretender Leiter des Zentrums für jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg.

https://www.plus.ac.at/geschichte/der-fachbereich/personen/lichtblau-albert/

RLP21. Österreichische Mediathek. Aufbereitung-Forschung-Aufführung. Ein Gespräch mit Gabriele Fröschl

Dr. Gabriele Fröschl ist Leiterin der Österreichischen Mediathek und Lektorin an der Universität Wien.

Sie studierte Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Soziologie an der Universität Wien und promovierte mit einer Dissertation zu „‚Ein reinliches, aufgeputztes Städtchen‘: Bürgertum und Stadtpolitik in Wels 1887 – 1914“. Seit dem Jahr 2000 arbeitet sie in der Österreichischen Mediathek, deren Leitung sie 2011 übernommen hat.

Das Gespräch dreht sich um die Quelle Audio, die Ebenen der Aufbereitung, der Forschung, der Kuratierung und auch der Aufführung der Quelle auf der umfangreichen Webseite der Österreichischen Mediathek.

Der Podcast wurde mit einer VOIP Software aufgezeichnet.

RLP20. Wien Geschichte Wiki. Ein Gespräch mit Christoph Sonnlechner.

Die Wien Geschichte Wiki hat sich über die Jahre als eine Ressource etabliert, die nicht mehr fehlen darf. Die Potentiale für Publikation von Forschungsinhalten aber auch für Lehre an diversen Bildungsinstitutionen sind noch nicht ausgeschöpft. Dennoch glänzt die Wien Geschichte Wiki mit innovativen Narrationen zu Stadtgeschichte Wiens aber auch mit Grätzelwissen und baut dieses kollaborativ weiter aus. Über Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Plattform geht es in folgendem Gespräch, dass Martin Gasteiner mit Christoph Sonnlechner geführt hat.

CHRISTOPH SONNLECHNER

ist Ausstellungskoordinator und Leiter des Geschichtewikiteams am Wiener Stadt- und Landesarchiv. Er studierte Geschichte, Politikwissenschaft und historische Hilfswissenschaften wie auch Archivwissenschaften in Wien, wo er auch 1998 promovierte. Von 1995 bis 2005 arbeitete er als Historiker in diversen interdisziplinären, umwelthistorischen Projekten. 2002/03 war er Vising Scholar am Department of History der University of California at Los Angeles (UCLA). 2011/12 wirkte er als Senior Scientist für Umweltgeschichte am Institut für Sozial Ökologie an der Alpen Adria Universität Klagenfurt-Wien-Graz.
Seit 2005 ist Sonnlechner am Wiener Stadt- und Landesarchiv als Archivar angestellt, wo er in den Bereichen Archivierung, Archivnutzung sowie Öffentlichkeitsarbeit und Ausstellungsmanagement tätig war und ist. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf Umwelt- und Stadtgeschichte. Dazu hat er auch national und international vorgetragen und publiziert.

WIEN GESCHICHTE WIKI

Das Wiki-Team des Wiener Stadt- und Landesarchivs
Das „Wien Geschichte Wiki“ wurde vom Wiener Stadt- und Landesarchiv (MA 8) und der Wienbibliothek im Rathaus (MA 9) aufgebaut und 2014 zur Bearbeitung freigegeben. Es ist eine georeferenzierte, historische Wissensplattform der Stadt Wien, die das Ziel verfolgt, historisches Wissen über Wien aus der Stadtverwaltung selbst mit jenem von Expertinnen und Experten zusammenzuführen.

RLP+019 Robert Misik: Das große Beginnergefühl. Ein Gespräch.

Martin Gasteiner im Gespräch mit Robert Misik zu seinem neuen Buch.

„Dieses Buch ist kein reines Geschichtsbuch, aber auch kein
Manifest.“ (…) „Es beschreibt, wie Ideenwelt, radikale Politik, die Künste und dieses unbestimmte Atmosphärische, das wir mit dem Begriff Zeitgeist einzufangen versuchen, aufeinander einwirken.“

Das große Beginnergefühl

Moderne, Zeitgeist, Revolution

Robert Misik

Konventionen zertrümmern, Wahrnehmung revolutionieren, Neues imaginieren – das war der Geist der radikalen Moderne. Bert Brecht sprach vom großen Beginnergefühl. Heute scheint jeder utopische Optimismus verflogen – ist es damit ein  für alle Mal vorbei? 

»Keineswegs!«, hält Robert Misik solchen Abgesängen entgegen. Er unternimmt einen Parforceritt durch 200 Jahre linke Kunst: von Heinrich Heine bis Elfriede Jelinek, von Patti Smith bis Soap & Skin, vom Bauhaus bis zum Gemeindebau. Das Aufbegehren gegen das Überholte und die Revolutionierung der Stile sind auch heute die große Aufgabe der Kunst, genauso wie Exzess und Intensität. »Ändere die Welt, sie braucht es«, sagt Misik mit dem alten BB. Er skizziert ein ästhetisches Programm jenseits von Kommerz, Entertainment und dem ewig schon Dagewesenen.Bibliografische AngabenService

Robert Misik

Robert Misik, geboren 1966 in Wien, ist Journalist und politischer Schriftsteller. In der edition suhrkamp erschien zuletzt sein Essay Die falschen Freunde der einfachen Leute (es 2741), der mit dem Bruno- Kreisky-Preis für das Politische Buch 2019 ausgezeichnet wurde.Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch 2019 Preis der Keynes-Gesellschaft für Wirtschaftspublizistik 2018 Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik 2009

Website: https://misik.at

erwähnte Bücher von Robert Misik:

Robert Misik et.al.: Arbeit ist unsichtbar. Die bisher nicht erzählte Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Arbeit. Wien: Picus 2018.

Robert Misik: Ein seltsamer Held. Der grandiose, unbekannte Victor Adler. Wien: Picus 2016.